Altena. Die evangelische Kirchengemeinde Altena hat an Heiligabend Geschichte geschrieben: Zum ersten Mal in der neueren Zeit fand ein Weihnachtsgottesdienst unter freiem Himmel auf dem Kirchplatz statt. Mit dieser Premiere machte die Gemeinde aus der Not eine Tugend:

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Die Lutherkirche steht wegen der Sanierung des Brandschadens weiterhin nicht zur Verfügung; aus diesem Umstand entstand die Idee, zusätzlich zu den Christvespern im Gemeindesaal und in der Kirche im Mühlendorf einen Open-Air-Gottesdienst anzubieten. Rund 500 Besucher folgten der Einladung.

„Näher am Himmel“, begrüßte Pfarrerin Merle Vokkert die Gottesdienstbesucher – und wies vielsagend nach oben, auf das fehlende Dach über den Köpfen, direkt auf den Himmel, über den ein böiger Wind immer wieder Wolken schickte, aus denen während des Gottesdienstes aber kein einziger Tropfen Regen fiel.

Mit einsetzender Dämmerung, als der Vorweihnachtstag an den Heiligen Abend übergab, gewann der Weihnachtsgottesdienst, den ein Kinder-Projektchor unter Leitung von Kantor Johannes Köstlin mitgestaltete, zusehends an Atomsphäre. „In excelsis deo“, „Stille Nacht, heilige Nacht“ klangen über den Kirchplatz. Dazu die seit der Aktion zum Turm-Jubiläum illuminierte Lutherkirche. Und für alle, die kein Liederzettel mehr abbekommen hatten, wurde die Texte an die Fassade des Lutherhauses projeziert.

Für die technische Unterstützung sorgten Jugendmitarbeiter Tim Rothe (Projektion, Illumination) und Alexander Schmitz (Tontechnik). (CMz)

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