Nachrodt-Wiblingwerde. Ein Helikopter kommt am Dienstag und Mittwoch im Bereich Veserde und Sassenscheid zum Einsatz. Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion lässt dort Vogelschutzmarkierungen an einer neu gebauten Stromleitung anbringen.
Die Markierungen sollen Vögeln helfen, die Leitungen frühzeitig zu erkennen und Kollisionen zu vermeiden. Nach Angaben von Amprion zeigen Studien, dass sich das Kollisionsrisiko dadurch je nach Vogelart und Standort um bis zu 90 Prozent reduzieren lässt. Der Einsatz des Helikopters am 13. und 14. Oktoberist laut Amprion aufgrund der topografischen Gegebenheiten erforderlich. Insbesondere Überspannungen und Geländeeinschnitte erschweren die Arbeiten. Da der Einsatz wetterabhängig ist, kann es kurzfristig zu Änderungen im Zeitplan kommen.
Inbetriebnahme für Frühjahr 2027 geplant
Der Bau der 380-Kilovolt-Stromverbindung zwischen der Umspannanlage Kruckel in Dortmund und der Umspannanlage Dauersberg in Rheinland-Pfalz liegt im Zeitplan. Wie Andreas Lehmann, Projektsprecher bei Amprion, auf Anfrage mitteilt, wurde der letzte Mast im Abschnitt B planmäßig Ende August in Attendorn errichtet. Die Beseilung und anschließende Inbetriebnahme des gesamten Abschnitts, einschließlich Wiblingwerde, sind für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Aktuell beginnt Amprion nach eigenen Angaben mit dem schrittweisen Rückbau der Provisorien. Diese Arbeiten sollen bis Ende 2027 abgeschlossen sein.
Mit dem Netzausbau will Amprion bestehende Engpässe beseitigen, die Übertragungskapazität für Strom aus erneuerbaren Energien erhöhen und die Versorgungssicherheit langfristig stärken.



