Altena. „Ende Juli“ sollen die Arbeiten an der Linscheidbrücke in Altena beendet und somit die Ampel verschwunden sein. Das erklärte Stadtsprecher Hanno Grundmann auf Anfrage.
Die Sanierungsarbeiten an der Linscheidbrücke verzögern sich erneut. Bereits Mitte Februar wurde die Baustelle eingerichtet, um die Betondeckschichten auf den Gehwegen beidseitig der Brücke sowie die Übergangs- beziehungsweise Dehnungsfugen zu erneuern. Ausgeführt werden die Arbeiten von der STH Hüttental GmbH aus Netphen, einem auf den Bau und die Instandhaltung von Brücken- und Ingenieurbauwerken spezialisierten mittelständischen Bauunternehmen mit mehr als 50 Jahren Erfahrung. Parallel arbeitet das Unternehmen jetzt an der Mittleren Brücke, die deswegen voraussichtlich bis Oktober voll gesperrt bleibt.
Ursprünglich sollten die Arbeiten Ende Mai abgeschlossen sein. Ende April teilte die Stadt dann aber mit, dass sich die Fertigstellung bis in die erste Juniwoche verschieben werde. Doch auch dieser Termin konnte nicht eingehalten werden. Inzwischen ist es fast Mitte Juli, und auf der Baustelle wird weiterhin intensiv gearbeitet. Ein baldiges Ende der Einschränkungen ist für viele Verkehrsteilnehmer bislang nicht erkennbar.

Linscheidbrücke in Altena: Dort sieht es derzeit immer noch nach viel Arbeit aus. Doch Ende Juli soll die Sanierung abgeschlossen sein. Foto: Ilka Kremer
Nach Angaben von Stadtsprecher Hanno Grundmann soll die Sanierung nun jedoch bis Ende Juli abgeschlossen werden. Mit dem Ende der Bauarbeiten soll auch die einseitige Sperrung der Straße samt Baustellenampel aufgehoben werden.
Erst war die Witterung schuld, dann zu viel minderwertiger Beton
Als Gründe für die Verzögerungen nennt die Stadt zum einen die Witterung zu Beginn der Bauarbeiten. Für den Aufbau der neuen Betondeckschicht seien trockene Wetterbedingungen erforderlich gewesen, die insbesondere auf einer Brückenseite zunächst nicht gegeben waren. „Zum anderen hat sich im Verlauf der Arbeiten herausgestellt, dass deutlich mehr minderwertiger Beton entfernt und erneuert werden musste als ursprünglich angenommen“, verdeutlichte Grundmann die Lage. Die zuvor durchgeführten Sondierungsbohrungen, die nur an bestimmten Stellen durchgeführt werden konnten, hätten das tatsächliche Ausmaß der Schäden nicht erkennen lassen.



