Altena. Der städtische Baubetriebshof Altena hat seinen Fuhrpark um einen geländegängigen Pickup erweitert. Das neue Fahrzeug soll künftig insbesondere bei Einsätzen in schwierigem Gelände sowie in möglichen Krisen- und Schadenslagen zum Einsatz kommen.
„Mit der Anschaffung will die Stadt den Baubetriebshof für anspruchsvolle Einsätze und mögliche Notlagen besser ausrüsten“, so Stadtsprecher Hanno Grundmann, der die Details zu dieser Neuanschaffung in einer Presseinformation mitteilte. Angetrieben wird der Allrad-Pickup von einem 205 PS starken Zwei-Liter-Bi-Turbo-Dieselmotor, der bis zu 500 Newtonmeter Drehmoment liefert. Das Fahrzeug kann Anhänger mit einem Gewicht von bis zu 3,5 Tonnen ziehen und rund eine Tonne Zuladung transportieren.
Das neue Fahrzeug kann auch durchs Wasser fahren
Für den Einsatz abseits befestigter Straßen verfügt der Ranger unter anderem über eine erhöhte Bodenfreiheit und Wattiefe, damit er auch durchs Wasser fahren kann ohne Schaden zu nehmen – eine verbreiterte Spur, spezielle Dämpfer sowie ein Unterfahrschutz aus Stahl runden das Paket ab. Eine LED-Lichtleiste auf dem Dach soll Arbeiten bei Dunkelheit erleichtern. Der Innenraum ist mit wasserabweisenden Vinyl-Oberflächen ausgestattet, die sich nach schmutzintensiven Einsätzen leichter reinigen lassen.
Nach Angaben der Stadt fiel die Entscheidung bewusst auf ein Dieselfahrzeug. Neben den derzeit geringeren Anschaffungskosten im Vergleich zu leistungsstarken Elektro-Pickups spielte auch die Einsatzfähigkeit in außergewöhnlichen Lagen eine Rolle. Sollte beispielsweise infolge von Unwettern oder anderen Krisensituationen die Stromversorgung ausfallen, könne ein Dieselfahrzeug unabhängig von einer funktionierenden Ladeinfrastruktur weiter betrieben werden, heißt es in der Presseinfo. Und: „Bei Bedarf lasse sich Kraftstoff auch per Handpumpe in den Tank füllen.“



