Die Kompanie Rahmede hat den Adler erfolgreich über die neue Route in die Innenstadt gebracht und anschließend den traditionellen Adlerabend gefeiert.
Fotos: Ilka Kremer
Altena. In bester Stimmung und begleitet von zahlreichen Zuschauern hat die Kompanie Rahmede der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft Altena den traditionellen Adlertransport gemeistert. Somit bestand das neue Streckenkonzept seine erste Bewährungsprobe.
Auffällig war am Freitag (22. Mai) natürlich die starke Präsenz der Einsatz- und Hilfsorganisationen entlang der Strecke. Polizei, DRK, Malteser, Ordnungsamt und weitere Kräfte begleiteten den Adlertransport sichtbar und eng abgestimmt. Straßen wurden kurzzeitig mit Fahrzeugen abgesperrt und die Verkehrsregelung an der Pott-Jost-Brücke händisch übernommen, um den Festzug sicher in die Innenstadt zu führen.
Völlig neu: Kapellen und Schützen marschierten von der Südstraße aus durch die enge Unterführung unter den Bahngleisen bis zur Steinernen Brücke. Trotz der beengten Verhältnisse absolvierten die Marschierenden diesen Part reibungslos. „Das klappt doch besser als gedacht“, war mehrfach zu hören. Dabei immer vorne weg die Schildträger der Kompanie Rahmede, Laurenz und Simon Hannek, sowie die vier Männer mit der Adler-Sänfte: Oliver Bank, Björn Schlese, Nils Arndt und Lukas Seidel.
Marschroute entlang der Lenne: „Das ist ja viel besser hier“
Etwas Geduld war auf der Steinernen Brücke gefragt. Dort musste der Zug kurzzeitig warten, weil die Sicherungsfahrzeuge zunächst die Bundesstraße sichern mussten. In den Reihen wurde hier und da über die Situation gefrötzelt und gescherzt, dann ging es fröhlich weiter in Richtung des neuen Einstiegs zur „Friedrich-Wilhelms-Allee“ oder auch „Hauptmann-Bolle-Allee“, wie der Wirtschaftsweg entlang der Lenne mittlerweile genannt wird.
Unter der Steinernen Brücke hindurch ging es über den Schotterweg weiter Richtung Lenneuferstraße. Gerade dieser Abschnitt kam bei vielen Teilnehmern gut an. Besonders der Schatten entlang des Flusses wurde bei den sommerlich warmen Temperaturen als angenehm empfunden. „Das ist ja viel besser hier“, stellten einige fest. Zahlreiche Menschen säumten entlang der gesamten Strecke die Straßen. Viele begleiteten den Marsch sogar über weite Teile des Weges.
Viele Zuschauer rund um den Kirchplatz
Nach dem Überqueren der Lenneuferstraße ging es weiter über die Freiheit- und Kirchstraße mitten durch die City bis zum Markaner. Nach der Wende im Kreisverkehr führte der Weg zurück entlang der Lenneprommenade und in Höhe des Burgaufzugs wieder rein in die Lennestraße und dann zur Buchhandlung Katerlöh. Besonders rund um den Kirchplatz hatten sich viele Zuschauer versammelt, um das Geschehen mitzuerleben und sich gemeinsam auf das bevorstehende Schützenfest einzustimmen.
Adlerbauer Björn Boshe-Plois nahm den hölzernen Vogel entgegen, um ihn sicher im Schaufester der Buchhandlung auszustellen. Dann verteilten erstmal die Frauen der Kompanie Rahmede Flaschenbier an die durstigen Kehlen und im Anschluss marschierten die Schützen weiter zum Haus Lennestein, wo sie den traditionellen Adlerabend feierten. Die reine Männer-Veranstaltung entwickelte sich einmal mehr zu einem stimmungsvollen Abend. Für besonders viel Unterhaltung sorgten dabei mehrere Mützentaufen sowie spontane Einlagen selbst ernannter Hobbydirigenten, die zwischendurch immer wieder das musikalische Kommando übernehmen wollten und damit für zahlreiche Lacher und beste Stimmung im Saal sorgten.


































































































