Altena. In gut 14 Tagen geht es los: Am 11. Mai sollen nach Informationen von LOKALSTIMME die Arbeiten für die Behelfsbrücke der Bahnhofstraße (B 236) über die Ruhr-Sieg-Strecke starten.
Derzeit finden letzten Abstimmungen zwischen den Beteiligten und dem Landesbetrieb Straßen NRW und innerhalb der Behörde statt; am Donnerstag gab es nach Informationen von Lokalstimme u. a. eine Videokonferenz. In den nächsten Tagen will der Landesbetrieb dann öffentlich informieren, wie die Bauarbeiten ablaufen, an deren Ende eine Behelfsbrücke über die Bahnlinie geschlagen wird.
Der Ausbau der alten, maroden Brücke kann erst im Herbst, während einer Sperrpause auf der Ruhr-Sieg-Strecke, erfolgen. Bis dahin müssen aber Vorarbeiten erledigt werden, um die Behelfsbrücke – letztlich eine Stahlkonstruktion im Baukastensystem, die sich Straßen NRW vom Bund leiht – einbauen zu können. Sie ist knapp 40 Meter lang, braucht eigene Widerlager und einen Fahrbahnübergang auf die Bahnhofstraße.

Die rund 17 Meter lange Brücke der Bahnhofstraße (B 236) über die Ruhr-Sieg-Strecke ist seit Januar 2023 für Lkw über 3,5 Tonnen gesperrt und muss ersetzt werden. Foto: Carsten Menzel
Mit Sprühfarbe sind bereits Markierungen entlang des Gehwegs und der alten Brücke angebracht worden. Am Montag, 11. Mai, beginnen dann die Vorarbeiten. Bis die Behelfsbrücke im (Spät-)Herbst freigegeben werden kann, ist die Bahnhofstraße zwischen Selve-Kreisel und Getränkemarkt voll gesperrt. Daher können auch die Höhenbegrenzungen, die die Durchfahrt von Lkw über 3,5 Tonnen verhindern sollten, abgebaut werden.
Die Brücke war im Januar 2023 für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt worden; außerdem gilt Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit. Der Lkw-Verkehr wird seit dem großräumig über Iserlohn/Hemer-Ihmert/Evingsen umgeleitet.

Immer wieder versuchten Lkw die Umleitung zu umgehen, bis sie vor der Höhenbegrenzung auf der Bundesstraße rückwärts rangieren und drehen mussten, wie hier ein Laster am 23. September 2023. Foto: Carsten Menzel
Die „Restnutzungsdauer“ der alten Brücke endet nach Angaben von Straßen NRW im Jahr 2027 und macht einen Ersatz notwendig. Bis zu einem Neubau soll die Behelfsbrücke die Lücke in der Bundesstraße schließen.



