Altena. Ein wichtiger Meilenstein ist geschafft: Die Gesangsspuren für den Song „Wir sind Altena“ von Keyboarder Dennis Turck aus der Band Lenniac sind im Kasten. Damit kann nun die nächste entscheidende Phase der Produktion beginnen – das Mixing und anschließende Mastering des Stücks.
Am vergangenen Sonntag standen Sänger Nico Koslowski und Sängerin Yvonne Waschke gemeinsam mit Songwriter, Produzent und Keyboarder Dennis Turck im Studio. In rund sechs Stunden wurden die Vocals aufgenommen. Während der Session wurde intensiv an Details gearbeitet. Neben den klaren Vorstellungen von Dennis Turck brachten Nico Koslowski und Yvonne Waschke eigene Ideen ein, probierten Varianten aus und hörten die Aufnahmen immer wieder gegen. So entwickelte sich der Song Schritt für Schritt weiter.
Da beide Stimmen in der schalldichten Kabine getrennt eingesungen wurden, konnte besonders präzise an Ausdruck, Timing und Harmonie gefeilt werden. Am Ende stand ein Ergebnis, mit dem alle Beteiligten zufrieden sind. Für die Aufnahmen fand Dennis Turck in Holger Janko („Luca Engel Music“), der sein Studio in Herdecke hat, einen kompetenten Partner. „Es hat alles super geklappt“, fasst Songwriter Turck den aufregenden Sonntag zusammen. „Nico und Yvonne haben das wunderbar gemacht“, so sein Lob in Richtung der Lenniac-Stimmen. Er habe nur den groben Rahmen vorgegeben, der Rest habe sich im Laufe der Aufnahmen durch Brainstorming entwickelt. „Die beiden haben teilweise Sachen rein gesungen, da ging mir das Herz auf„, erzählt er im Gespräch mit LOKALSTIMME.
Kreativer Prozess: fordernd und erfüllend zugleich
Sängerin Yvonne Waschke blickt so auf den Studiotag zurück: „Es war höchst spannend und erfüllen – ein besonderes Erlebnis.“ Gleichzeitig habe sie gemerkt, wie fordernd die Arbeit im Studio ist. „Man ist die ganze Zeit im kreativen Prozess und arbeitet an vielen Details“, beschreibt sie. Besonders deutlich sei ihr geworden, welcher Weg hinter einem Song steckt – von der Idee bis zur fertigen Version, die später gestreamt und von den Menschen mitgesungen werden kann. Der Unterschied zur Bühne sei dabei deutlich spürbar: „Live zu singen ist noch einmal etwas ganz anderes, als im Studio einzusingen.“ Trotzdem überwiegt für sie das Positive: Es habe großen Spaß gemacht. Zugleich zollt sie den Profis Respekt: „Hut ab vor allen, die das regelmäßig und für viele Songs machen.“

Der zentrale Stahlseilknoten auf dem Single-Cover stehe für „Verbundenheit, Zusammenhalt und Langlebigkeit pur“ und soll damit die Kernbotschaft des Songs verköpern. Single-Cover: Dennis Turck
Single-Cover soll Botschaften transportieren
Neben Komposition und Songwriting hat Dennis Turk auch das Single-Cover entworfen, das anschließend grafisch umgesetzt wurde. „Aus Draht entsteht hier Stärke, Wohlstand und ein unzerreißbares Wir“, beschreibt Turk die Idee hinter dem Motiv. Der zentrale Stahlseilknoten stehe für „Verbundenheit, Zusammenhalt und Langlebigkeit pur“ und verkörpere damit die Kernbotschaft des Songs. Auch die weiteren Gestaltungselemente seien bewusst gewählt: „Der graue, raue Betonhintergrund steht für Authentizität und Bodenständigkeit“, so Turk. Die schwarzen Schilder mit dem Songtitel transportierten hingegen „eine einfache, direkte Schlichtheit – kein Prunk, kein Marketinggequatsche, sondern pure, nüchterne Ehrlichkeit“.
Mit den nun abgeschlossenen Gesangsaufnahmen geht das Projekt „Wir sind Altena“ nun in die nächste Phase: Beim Mixing werden die einzelnen Tonspuren zusammengeführt und klanglich abgestimmt, bevor das Mastering für den finalen, veröffentlichungsreifen Sound sorgt. Die Veröffentlichung des Songs ist nach aktuellem Stand für Mitte Mai angepeilt. Dann kann er bei den Streaming-Diensten heruntergeladen werden.



