Altena. Die Kränzebinder-Kommission der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft Altena hat am Samstagabend eine Tour durch einige Kränzebinder-Lokale gemacht. Die Herren prüften und plauderten und resümierten positiv.
Die Kränzebinder-Kommission, bestehend aus Martin Hammerschmidt, Kai Finkernagel, Björn Lönquist, Andreas Olbrich sowie Frank Rauer, war am Samstag zum ersten Mal in dieser Saison auf Tour. Aufgabe der Kommission ist es, sich vor Ort ein Bild vom aktuellen Stand der Vorbereitungen für das Schützenfest zu machen und die verschiedenen Kompanien und Züge beim traditionellen Kränzebinden zu besuchen.

Mit viel Geduld und vier geschickten Händen verwandeltn diese beiden Damen das karge Gestell in eine bunte Krone. Foto: Finkernagel
Bei den Besuchen am Samstag schaute die Kommission darauf, wie weit die Gruppen mit dem Binden der Kränze und Kronen sind. Ebenso wichtig ist der Kommission der Blick auf das Rahmenprogramm: Was bieten die Kompanien und Züge ihren Gästen während des Kränzebindens an? Gibt es Ideen oder werden Tipps benötigt, die das Programm noch attraktiver machen könnten? Und vor allem: Fühlen sich die Gäste wohl?

In allen Kompanien wird großer Wert darauf gelegt, bereits die Kinder in die Tradition des Kränzebindens einzubeziehen, wie unser Fotobeispiel beim Zug 5 der Freiheit zeigt. Foto: Finkernagel
Alles läuft und die Stimmung ist losgelöst
Am Samstag besuchte die Kommission Zug 1 der Freiheit im Café zur Burg, Zug 5 der Freiheit im Kuzina sowie die Kompanie Rahmede im Haus Lennestein. „Wir wurden überall herzlich empfangen und konnten uns ein gutes Bild von der Stimmung und den Vorbereitungen machen“, berichtet Kai Finkernagel. Besonders in Erinnerung blieb ihm der Besuch bei der Kompanie Rahmede. Unter dem Motto „Helden der Kindheit“ wurde parallel zum Kränzebinden eine ausgelassene Party gefeiert, die mit kreativen Kostümen und viel guter Laune für einen echten Höhepunkt der Tour sorgte.

Heiko Schillo präsentierte der Kommission die silberne Königinnenkrone, die fast fertig ist. Foto: Finkernagel
Auch die Königinnenkrone wurde genauer inspiziert. Heiko Schillo, der Kompaniechef der Rahmede, präsentierte das gute Stück höchstpersönlich. Das Fazit der Kommission: „Sie macht bereits einen sehr guten Eindruck.“ Unterm Strich zogen die Vorstandsmitglieder ein positives Fazit ihrer ersten Kränzebinder-Tour. Am 11. April zieht die Kränzebinder-Kommission erneut los und schaut in anderen Lokalen vorbei. Dem Vorstand der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft ist es nämlich sehr wichtig, dass beim Kränzebinden alles nach Plan läuft und vor allem, dass sich die Altenaerinnen und Altenaer bestens auf das Schützenfest im Juni vorbereiten und freuen können.



