Altena. Die Wände sind frisch gestrichen und in den Räumlichkeiten des Stellwerk in Altena herrscht jetzt eine ruhige, angenehme Atmosphäre. Aber nicht nur die Wände tragen dazu bei, dass sich die Nutzer dort wohler fühlen.
Der ursprüngliche Plan war, dass die bunten Wände weiß werden. Ehrenamtliches Engagement war gefragt, das hatte sich Anette Wesemann gewünscht. Und durch unsere Berichterstattung war Matthias Rentrop sofort in die Bresche gesprungen. Materialien und Arbeitskraft stellte die Baugesellschaft für dieses Projekt zur Verfügung. Doch die Maler gingen einen Schritt weiter: Neben den Wänden wurden auch die Rot und Blau gestrichenen Fenster sowie die grünen Türen überarbeitet, die zahlreiche Gebrauchsspuren trugen. Sie erhielten nun einen neuen Anstrich in einem dezenten Grau.
Räume können von Gruppen mit bürgerschaftlichem Engagement genutzt werden
Durch diese zusätzlichen Arbeiten hat sich der Charakter der Räume spürbar verändert. Während zuvor knallige Farben und Grafitti dominierten, sorgen die weißen Wände und die grau lackierten Elemente nun für eine deutlich ruhigere Atmosphäre. „Für die Baugesellschaft war das eine Selbstverständlichkeit, hier zu helfen“, sagte Vorstand Matthias Rentrop im Gespräch mit LOKALSTIMME. Anette Wesemann, Stabstelle Gleichstellung/Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Altena, ist sehr froh und dankbar für die unkomplizierte Unterstützung.
„Früher hat das gut gepasst, als hier noch das Jugendzentrum war. Für die jetzigen Nutzer ist es so deutlich angenehmer“, meint Wesemann. Heute wird der Raum unter anderem für das Frühstück der Tafel genutzt, steht aber auch weiteren Gruppen zur Verfügung. Kapazitäten gebe es noch, erklärt Wesemann. Voraussetzung für eine Nutzung sei allerdings, dass es sich um bürgerschaftliches Engagement handele. „Für private Feiern kann der Raum nicht gemietet werden“, stellt sie klar.



